Frau von Arx erzählt von einer gelungenen integrativ und individualisierend arbeitenden Primarschule, die seit rund zehn Jahren im Schulhaus Nordstrasse in Zürich bestens funktioniert. Lesenswert und beeindruckend. (Der Titel dieses Textes ist mit dem Artikel verlinkt.)
Die Leserbriefe dazu aus dem Magazin Nr. 9 zeigen, wie stark dieses Thema polarisiert. Frage: Warum greht man diesen Bedenken nicht auf den Grund? Statt Propagandaveranstaltungen wären vertiefte Auseinandersetzungen mit möglichen Fallstricken gefragt.
Zwei Auszüge aus Leserbriefen:
..."Allen voran: Der integrative und individualisierende Unterricht ist möglich und wirksam. Innerhalb dieser Unterrichtsform lernen schwache Schüler mehr, als wenn man sie separieren würde, und leistungsstärkere Kinder tragen keinen Schaden davon."
(Andrea Lanfranchi, Hochschule für Heilpädagogik, Zürich)
Immerhin: Man mutmasst keinen Schaden bei leistungsstärkeren Schülern... beruhigt?
...."Da ja die Oberstufe auch schon vom Integrationsvirus infiziert ist und sich zunehmend klar definierten Leistungszielen verweigert, wird die Wirtschaft mit ihren eigenen Auswahlkriterien und Tests dafür sorgen, dass diese pädagogischen Sandkastenspiele ad absurdum geführt werden. (Roland Popert, Ossingen)
....selbstverständlich wird ein Pubertierender akzeptieren, dass der Tischnachbar sein Leistungsziel mit der halben Arbeit erreicht hat und mit Freuden an seinen eigenen Leistungszielen arbeiten. Genauso, wie wir Erwachsene es im täglichen Leben auch halten...beruhigt?
Sonntag, 2. März 2008
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