Zitat aus der AZ vom 5.1.08
"Internationale Schule Baden Start mit Kindergarten und Primarschule im Sommer
....Die ZIS biete ein hochstehendes und kostengünstiges Angebot, lobte Rainer Huber. Attiger hob die internationale Akkreditierung heraus: Die ZIS ist mehrfach zertifiziert,
hat einen global kompatiblen Lehrplan und endet im Erfolgsfall mit dem International Baccalaureate. Mit ihm stehen die Türen fast aller Universitäten weltweit offen."
Zurück in den Aargau: Antrieb für die Schulharmonisierung war ursprünglich die Aussicht auf den problemlosen Kantonswechsel für Familien: Gleiche Lehrpläne und Lehrmittel in allen Deutschschweizer Kantonen.
Darauf durfte man hoffen:
1. Die kantonalen Lehrplan- und Lehrmittelkommissionen werden zugunsten nationaler Kommissionen aufgehoben.
2. Eine nationale Lehrmittelkommision evaluiert Lehrmittel aus starker Position gegenüber Lehrmittelproduzenten und -programmierern.
3. Für jedes Schuljahr werden die Kernthemen in allen Fächern vereinheitlicht und dafür verbindliche Lehrmittel vorgeschrieben.
4. Schulstrukturen in den einzelnen Kantonen werden angepasst, wenn sie ein Hindernis für die Umsetzung dieser Ziele sind.
Die Mühlen mahlen langsam, wenn es um das Abtreten von Kantonalen (Schul-)Hoheiten geht. Umso hektischer sind die innerkantonalen Aktivitäten: So schnell wie möglich eine neue Schule auf die Beine stellen, die so gut ist, dass andere Kantone sie dann später übernehmen werden, was aber höchst unwahrscheinlich ist, da sie eben auch gerade eine neue Schule erfunden haben.
Frage: Wie viel Geld könnte gespart und sinnvoller in den Schulen eingesetzt werden, wenn man die ursprüngliche Idee der Schulharmonisierung umsetzen würde, sagen wir in einem Zeitraum von ...20 Jahren?