Solange sich die Kantone der deutschsprachigen Schweiz nicht auf ein Oberstufenmodell einigen können, gibt es gar keinen Grund diese Struktur jetzt zu ändern:
1. Leistungszüge in den Fächern Mathe / Franz / Englisch lassen sich auch im heutigen Modell verwirklichen: Es braucht einfach (einfach?) Stundenpläne, die zur gleichen Zeit diese drei Fächer für alle Oberstufenzüge anbieten.
2. Eine Namensänderung von Realschule zu Sek B löst kein einziges Problem dieser Stufe, im Gegenteil: Die neue Sek B vereinigt Kleinklasse, Realschule und einen Teil der (schwächeren) Sekundarschüler, allerdings in grösseren Klassen als bis anhin. Dieses Problem soll mit dem Sozialindex abgefedert werden. Fragen: Braucht dieser Sozialindex eine neue Struktur? Ist es nicht so, dass man mit dem Soazialindex die Oberstufenreform schmackhaft machen will? Welche Verbesserungen brächte die Einführung Sozialindexes in der heutigen Struktur? Was ist, wenn der Sozialindex zum Spielball von Sparübungen des Kantons wird?
3. Ändert man jetzt die Struktur, läuft man Gefahr in ein paar Jahren wieder Anpassungen vornehmen zu müssen, wenn sich die Kantone - so habe ich den Auftrag des Volkes an die Kantone verstanden ! - einmal zu einheitlichen Modellen durchgerungen haben sollten.
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